

Familiengottesdienst am 6.11.2011 im Gospelhouse Baden-Baden
Thema „So wie du bist“
Wie jedes Jahr bereitete das Gokihouseleitungsteam den Familiengottesdienst kreativ vor. Christel Götz und Susan Hermann eröffneten den Gottesdienst und moderierten abwechselnd. Susan führte den Lobpreis mit sehr viel Hingabe. Passend zu den gesungenen Liedern sprach sie über Gefühle, wie Geborgenheit, Freude, aber auch über Wut, Traurigkeit und Verzweiflung und darüber, dass Jesus unsere Gedanken und Gefühle versteht. Die meisten Kinder saßen vor der Bühne und alle waren voll dabei.
Nach dem Lobpreis wurden in 3 kurzen Beiträgen der Theatergruppe verschiedene „Geschwister-, bzw. Persönlichkeits-charaktere“ dargestellt: Andreas und Petrus, Martha und Maria und Königin Esther. Daraus ging hervor, wie unterschiedlich jeder Einzelne von uns ist, selbst wenn wir die gleichen Eltern haben. Jeder von uns hat Schwächen und Stärken, unterschiedliche Talente und Temperamente. Esther war sogar ein Waisenkind, die von ihrem Onkel adoptiert wurde und als Außenseiterin aufwuchs. Dennoch konnte Gott jede dieser Persönlichkeiten für sein Reich gebrauchen. Und das gilt auch heute noch für jeden von uns.
Es folgte ein lustiges, spannendes „Wirrwarr-Spiel“: viele bereits erwachsene Geschwisterpaare kamen auf die Bühne und stellten sich durcheinander auf. Aufgabe der Kinder war es, zu erraten, welche Personen zusammengehörten. Rieten sie richtig, gab es ein Päckchen Gummibärchen. Es kamen die lustigsten Kombinationen heraus, die auch immer wieder für Lacher sorgten.
In einem Interview mit unserem Pastor Markus Oppermann, seinem Bruder und seiner Schwester wurde das Thema „wir sind verschieden und das ist gut so“ noch einmal vertieft und in unseren heutigen Alltag übertragen. Alle drei bestätigten, dass es spannend und für sie ganz normal war als Pastorenkinder aufzuwachsen. Wir hörten einige lustige Anekdoten aus ihrer Kindheit. Sie erzählten über die Stärken und Schwächen der Geschwister. Alle drei suchen Bestätigung bei Gott. Fazit: Wir sollen verschiedene Sachen ausprobieren um unsere Stärken herauszufinden. Was uns Freude macht, können wir ausbauen: es kann ein Talent dahinter stecken. Abschließend wurde ihre Mutter, Uschi Oppermann, gebeten, einen Ratschlag an alle erziehenden Eltern zu geben: „Mit viel Liebe aber auch mit Grenzen Kinder erziehen. Das Wichtigste ist, unsere Kinder zu Jesus zu führen. Den kleinen Kindern viel über Jesus erzählen, wenn die Kinder größer sind, mit Jesus über unsere Kinder sprechen.“
Unser Lernvers ist in Jesaja 41.10 zu finden: „Fürchtet dich nicht, denn ich bin bei dir. Hab keine Angst, denn ich bin dein Gott. Ich mache dich stark. Ich helfe dir mit meiner siegreichen Hand.“ Jeder Gottesdienstbesucher durfte sich den Vers auf einem Kärtchen und ein Bonbon zur Erinnerung und Ermutigung mit nach Hause nehmen.
Zum Abschluss las unsere Pastorin Nicole Oppermann einen Brief vor: Lieber Freund, liebe Freundin, Dein Leben ist ein Geschenk, eine Gabe, etwas ganz Besonderes. Es ist ein Geschenk an Dich, für Dich und für die Menschen um Dich herum(...)Ich verschenke das gleiche Geschenk nicht noch einmal(…) Vielleicht fühlst Du von Zeit zu Zeit, dass Du anders bist. Gut, das ist ok, weil jeder anders ist. Jeder ist einmalig! (…) Ich weiß, dass Du immer versuchst, Dein Bestes zu geben. Manchmal klappt es und alles geht gut. Und manchmal gehen die Dinge schrecklich schief und alles endet im Chaos. Aber hey, hier ist niemand perfekt. Ich vergebe Dir Deine Fehler…das heißt, wenn Du das möchtest. Soll ich? (…)In Liebe Dein Freund Jesus.“ Anknüpfend an diesen Brief gab es die Möglichkeit sein Leben Jesus anzuvertrauen in einem Gebet, das die ganze Gemeinde zusammen betete.
Susi Meisch (Gokihousemitarbeiterin)





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